• Livestream

Stadt:
Münster

CSD Termin: 5.8. 2017 - 27.8.2017

Pride Weeks
Stadtfest:
26.8.2017 am Hafenplatz Münster

Motto:
"Mensch_*enskinder, bleibt bunt!"

Wichtigkeit des CSD:
Unser Leben wird nach wie vor beherrscht von verschiedenen Geschlechter- und Sexualitätsnormen, unter denen viele Menschen leiden. Dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, Sexualität und Geschlecht zu leben, kommt den meisten gar nicht in den Sinn. Der CSD ist eine wichtige Gelegenheit für LSBTI*, sichtbar zu werden, Vielfalt zu zeigen und Respekt für die Situation zu fordern.


Zur rechtlichen Gleichstellung in Deutschland:
Die Öffnung der Ehe für alle ist ein wichtiger Punkt zum Abbau von Diskriminierung, aber bei weitem nicht der wichtigste. Noch wichtiger ist es, Paaren, die eine Regenbogenfamilie gründen wollen, Hilfe zu geben durch Möglichkeit der Adoption und Inanspruchnahme reproduktionsmedizinischer Maßnahmen. Zudem bedarf es einer grundlegenden Reform des Familienrechts, um die diversen Möglichkeiten gelebter Verwandtschaft, die es bereits heute gibt, rechtlich abzubilden.

Zu Menschenrechten in der Welt:
In 77 Ländern ist Homosexualität immer noch strafbar und wird in einigen Ländern immer noch mit dem Tode bestraft. Das Leben von Trans*- und Inter*-Menschen ist oft noch gefährlicher. Das Verschwinden hunderter Homosexueller und Trans*gendern in Tschetschenien zeigt, dass hier noch ein weiter Weg zu gehen ist.

Warum gerade der CSD Münster:
Der CSD Münster ist ein Straßenfest, ein Communityfest, ein Familienfest und ein kultur-politisches Festival zugleich. Im Gegensatz zu anderen Städten gibt es bei uns keine Parade, sondern eine richtige Demonstration, bei der alle Teilnehmer*innen gemeinsam auf die Straße gehen und ihre Forderungen präsentieren. Der CSD Münster ist dadurch vielleicht politischer als in anderen Städten.
Bei unserem Bühnenprogramm spielen jedes Jahr herausragende Indie- und Pop-Bands aus der Region. Der CSD Münster ist daher ein Fest für die ganze Stadt.

Webseite:
www.csd-muenster.de


Fotos by: kodifo und Norman Goebel