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Die rechtspopulistische Partei hat auf ihrem Bundesparteitag für eine Doppelspitze aus Parteivize Alexander Gauland und die Baden-Württembergerin Alice Weidel ausgesprochen.
Weidel, die 38 Jährige Ökonomin lebt mit ihrer Lebensgefährtin und zwei Söhnen in Üblingen am Bodensee.

Gegenteilig zur Lebensweise ihrer Bundestagskandidatin steht jedoch das Wahlprogramm der AfD. Weiterhin ruft die AfD zu eiemn Familienbild auf, was aus Vater, Mutter und Kindern besteht. Wenn es nach der AfD geht, soll in Zukunft im Bund und in den Ländern die Familienpolitik sich nach diesem Familienbild orientieren. Die Gender- Forschung hält die AfD als grundgesetzwidrig, da sie das traditionelle Familienbild abschaffen will und fordert einen Stopp von Unterrichtsprogrammen im Rahmen der Aufklärung zur sexuelle Vielfalt.

„Die AfD stellt sich daher allen Versuchen entgegen, durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen das bewährte, traditionelle Familienbild zu beseitigen.“ (Quelle: Wahlprogramm AfD)

Auch wenn Begriffe wie Ehe für Alle, Regenbogenfamilien, Schwul, Lesbisch und Transsexuell im Wahlprogramm nicht zu finden sind, ist aus den Zeilen klar heraus zu lesen, dass die AfD gegen die Öffnung der Ehe und gegen Regenbogenfamilien ist.

Es wird daher spannend zu sehen, wie eine homosexuelle Spitzenkandidatin das erzkonservative Wahlprogramm der Partei vertreten wird.