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Die zurückliegende Woche stand in Brandenburg im Zeichen der LesBiSchwulen T*our, einem Projekt des Vereins AndersArtig aus Potsdam. Die seit jährlich stattfindende Fahrt eines Teams aus Aktivisten und Künstlern der LSBT-Community fand zum 16. Mal statt und hat zum Ziel, Aufklärung zu leisten über queere Lebenswelten durch Sichtbarmachung besonders im kleinstädtischen Raum des Bundeslandes.

Dafür werden jedes Mal mehrere Landkreise ausgewählt, diesmal waren es die südwestlichen um Cottbus herum. In diesen setzen sich die Verantwortlichen jeweils mit lokalen und regionalen Institutionen und Ansprechpartnern der Politik und medialen Öffentlichkeit in Verbindung, stellen ihren Pavillon auf zentralen Plätzen auf und stehen den Bürgern vor Ort für alle Fragen zur Verfügung, die das LSBT-Spektrum betreffen. Wichtiger Bestandteil der Tour ist auch das Hissen der Regenbogenflagge an den Rathäusern. In diesem Jahr verweigerte lediglich Senftenberg diese Bitte. Die Route der Tour begann am Montag in Forst (Lausitz), führte über Senftenberg, Guben und Lübbenau/Spreewald nach Spremberg und fand gestern [Sa., 10.09.2016] ihren Abschluss mit einer großen politischen und künstlerischen Kundgebung auf dem Luisenplatz vor dem Brandenburger Tor in Potsdam. ·mb