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Einer der wichtigsten LGBT-Informationsquellen Frankreichs ist wirtschaftlich gescheitert.


Das -pariser Handelsgericht entschied am Dienstag, die Firma LGNet, die Betreiberin von yagg.com, in Liquidierung zu schicken.

Das seit September vorliegende Kaufinteresse eines Investors sei laut Gericht ungenügend gewesen, weshalb es abgelehnt wurde.

Das Gericht hat erhebliche Zweifel an der -wirtschaftlichkeit des Unternehmens, welches das größte LGBT-Portal Frankreichs betreibt. Mit dem Unternehmen verlieren auch die verbleibenden Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze.

2008 berichtete das Portal erstmals über finanzielle Engpässe, weshalb eine große Abo-Kampagne gestartet wurde. Jedoch erreichten sie ihr Ziel von ca. 3000 zahlenden leserinnen und Lesern nicht. Der Finanzbedarf von 18.000 Euro für fünf Vollzeitkräfte und alle weiteren Kosten konnte somit nicht mehr gedeckt werden.

In einem Abschiedsbrief verabschiedeten sich die Mitarbeiter nun von ihrer Leserschaft. 

 

-QL