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Als im April die Empfehlungsliste zum Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis herauskam, wurde auch mitgeteilt, dass der Preis in diesem Jahr nicht vergeben werde.
Nun wird deutlich, warum: Das Jugendbuch „Papierklavier“ (Beltz & Gelberg) von Elisabeth Steinkellner und Anna Gusella sollte nach dem Votum der Jury den mit 5.000 Euro dotierten Preis erhalten nun ist es nicht mal mehr auf der Empfehlungsliste zu finden.
Denn, wie u.a. der WDR und domradio.de in Berufung auf den Kölner Stadt-Anzeiger berichten: –ēinige Bischhöfe, die am Ende bei ihrer turnusmäßigen Sitzung im sogenannten Ständigen Rat über die Prämierung befinden, hätten sich jedoch dem Votum nicht angeschlossen.

Beltz & Gelberg bestätigt auf Nachfrage, Dass Papierklavier erst den Preis erhalten sollte, dies dann aber von der Bischofskonferenz abgelehnt wurde.
Grund sei, so berichten die genannten Medien, dass in Papierklavier auch eine Transgender-Person zu Wort komme die in den Augen einiger Bischhöfe, die über den Jury-Entscheid befinden, widerspreche dies den Statuten des Preises.
Dort heißt es unter dem Punkt Zielsetzung: Der Preis wird für Arbeiten in der Kinder- und Jugendliteratur verliehen, die beispielhaft und altersgemäß christliche Lebenshaltungen verdeutlichen, religiöse Erfahrungen vermitteln und Glaubenswissen erschließen.
Die ausgezeichneten Werke sollen das Zusammenleben von Gemeinschaften, Religionen und Kulturen födern. Dabei muss die transzendente und damit religiöe Dimension erkennbar sein.


Papierklavier ist in diesem Jahr auch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet wird.
In der Pressemitteilung zur Nominierungsliste wurde eine Zielsetzung des Staatspreises so formuliert: „Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit einem breiten Literaturangebot in ihrer Persönlichkeit zu stärken.“

 

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