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Am Osterwochenende gab es nicht nur das Treffen der Leder- und Fetischszene in Berlin, wer seinen Fetisch in Sportklamotten auslebt, war sicherlich bei Mr. Sneakfreaxx besser aufgehoben.
Mehrere Kandidaten traten gegeneinander an aber nur einer konnte gewinnen.
Phillipp aus Berlin ging am Ende als Gewinner hervor.
Wie er das schaffte, was er alles machen musste und wen er auf die hinteren Plätze verwies, erzählt er uns am Sonntag in einem kurzen Interview bei Radio QueerLive.

Wie verschiedene Medien und Portale berichten, wurde am 8. April ein Anschlag auf eine LGBT Demonstration in Berlin vereitelt!

Eine Demonstration der Gruppe "Enough is Enough" wollte ein 24-jähriger Marokkaner zum Anlass nehmen, sich in die Menschenmenge zu begeben und eine Bombe zu zünden.
Die Behörden konnten diese Tat vereiteln, weil der Terrorist im Vorfeld in verschiedenen Portalen über dieses Vorhaben sprach.
Einen Tag vor der Demonstration bekamen das BKA sowie das LKA in Berlin und Sachsen die Informationen vom Verfassungsschutz.
Am Tag der Demonstration stürmte ein Sondereinsatzkommando um 5 Uhr das Flüchtlingsheim in Leipzig und nahm den Mann fest.
Dies erklärt dann auch den vermehrten Einsatz der Polizei auf der Demonstration.
Der Marokkaner war den Behörden nicht unbekannt, er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Gegen ihn wird nun wegen Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

 

Europäische Leder- und Fetish-Titelträger aus allen Ländern treffen sich in Berlin um ihre Unterstützung für Homosexuelle in Tschetschenien auszudrücken, die dafür getötet werden, wen sie lieben.
Ein Marsch zur russischen Botschaft soll die Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern in Tschetschenien und der ganzen Welt ausdrücken.

Treffpunkt: Samstag, 15. April, 11:00 bei der Holocaust Gedenkstätte für homosexuelle Opfer in Berlin

Mit totalem Entsetzen bekommen wir gerade laufend Nachrichten über das Zusammentreiben von homosexuellen Menschen in Tschetschenien und anschließenden Vergewaltigungen, Misshandlungen und Folterungen aus vielen Quellen. Es gibt sogar Gerüchte über Konzentrationslager, in denen eine systematische Ermordung von "anders orientierten" Menschen berichtet wird.

Wir schreiben 2017 - und das passiert JETZT!

Wie die Polizei mitteilt, wurde am 26. März gegen 4:50 Uhr die Polizei in die Panoramastraße nach Mitte gerufen, weil eine junge Frau bei einem Angriff schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 24-Jährige von zwei Männern angegriffen worden sein, die anschließend flüchteten. Rettungssanitäter brachten sie mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tathergang sowie die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt.

Die Angegriffene befindet sich weiter in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft derzeit einen homophoben Hintergrund.

 

Castingshows sind so ziemlich die angesagteste Scheiße im deutschen Fernsehen. Menschen machen sich für wenig zum Affen und zeigen welches Talent in ihnen steckt oder wie weit sie davon entfernt sind.

Das Publikum muss die Realschule nicht erreicht haben, um sich mit dem Inhalt intellektuell zu befassen und um seinen Senf danach in sozialen Netzwerken kund zu tun.

Auch die queere Community braucht ihre „Castingshow“, braucht ihre KandidatenInnen und Opfer.
Uns stellt das jetzt erstmal vor die Frage: muss ein Beitrag, nur weil er von Berlin handelt, nur weil er die nicht vorhandene „Community“ betrifft, nett sein?
Er kann leider nicht immer nett sein.

Berlin. In der Nacht von Sonntag zu Montag ist in der Apollo Sauna ein Feuer ausgebrochen, 3 Menschen kamen ums Leben, einer wurde verletzt.
Zu der Zeit des Brandes befanden sich ca. 30 Gäste im Club, verteilt über die verschiedenen Räume und Kabinen. Die Feuerwehr benötigte einige Zeit um alle aus dem Club zu bringen.
Derzeit ist das Feuer gelöscht, eine Gefahr für darüber liegende Wohneinheiten besteht nicht.
Die Apollo Sauna gehört seit Jahrzehnten für viele Gays zum festen Bestandteil ihrer Aktivitäten.

Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt, die Behörden ermitteln

"The Lightest Shade of Aflatoon" ist eine neue Ausstellung im Schwulen Museum Berlin vom 17. März 2017 bis 05. Juni 2017

Mit The Lightest Shade of Aflatoon richtet das Schwule Museum* zum ersten Mal in einer Ausstellung den Blickwinkel auf queere Menschen mit Fluchterfahrung. Die Ausstellung ist Teil des vom Projektfonds kulturelle Bildung geförderten Projektes „What´s Your Story?“, das in Zusammenarbeit mit der queeren Unterkunft Treptow und Jugend im Museum e. V. seit August 2016 läuft.

Am Anfang stand die Idee, im Rahmen eines dreimonatigen Comicworkshops mit den Bewohner_innen der queeren Unterkunft ihre Fluchtgeschichten und Wünsche für ihre Zukunft künstlerisch darzustellen. Zeichnerische Fähigkeiten wurden im Workshop vermittelt oder je nach Vorkenntnissen ausgebaut. Im zweiten Teil konzipierten sie zusammen mit professionellen Kurator_innen eine Ausstellung.

Ein 19-Jähriger hat am vergangen Abend wegen einer erlittenen Kopfverletzung die Feuerwehr alarmiert. Nach Angaben des jungen Mannes, wurde er gegen 17 Uhr am S-Bahnhof Tempelhof von einem unbekannten Mann zuvor angesprochen und danach homophob beleidigt. 

Nachdem sich der Jugendliche entfernte, folgte ihm der Mann und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht, wodurch der 19-Jährige fiel und auf dem Bauch landete. Der Unbekannte trat noch mehrere Male gegen den Rücken des Opfers. Als der Tatverdächtige von ihm abließ, sei der junge Mann geflüchtet und habe von zu Hause aus die Rettungskräfte alarmiert, die ihn mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus brachten, das er nach ärztlicher Behandlung wieder verließ.

+++ Veranstaltung +++
der LSVD und die Friedrich-Ebert-Stiftung heißen euch im Mai wieder gemeinsam willkommen zum Regenbogenfamilienseminar in Berlin!
Unter dem Motto „Regenbogenfamilien zu jeder Zeit!“ sind lesbische Mütter, schwule Väter und ihre Kinder, ob zusammen oder in Trennung, sowie Lesben und Schwule, die über Familiengründung nachdenken, herzlich eingeladen, sich vom 19.-21. Mai 2017 in Vorträgen und Arbeitsgruppen zu informieren, auszutauschen, zu vernetzen und miteinander Freude zu haben.

Gewissermaßen als inoffizieller Abschluss der CSD-Saison in Deutschland stand gestern [Sa., 10.09.2016] in Berlin wieder das Straßenfest von Folsom Europe auf dem Programm. Zur ersten Ausgabe im Jahr 2004 war Europas erstes Fetisch-Treffen von Teilen der Öffentlichkeit noch misstrauisch beäugt worden, bis sich 2006 sogar der damalige Regierende Bürgermeister Wowereit öffentlich dafür stark gemacht hatte. Inzwischen hat es sich zu einer der weltweit bekanntesten Großveranstaltungen der Fetisch-Szene entwickelt, zieht jährlich Tausende Besucher aus zahlreichen Ländern an und wird sogar vom Berliner Tourismus-Verband unterstützt.

--- Veranstaltung +++
Montag 27.03., 20.00 Uhr: Der lange Weg zur Gleichheit - Lebensrealitäten lesbischer  Frauen in Brasilien

Trotz einer liberalen Gesetzgebung ist die Akzeptanz von Homosexuellen in der brasilianischen Gesellschaft gering. Brasilien hat die weltweit höchste Quote von Gewalttaten an Homosexuellen. 2016 ließ Präsident Michel Temer als eine seiner ersten Amtshandlungen das Ministerium für Frauen und Gleichbehandlung abschaffen. Was das heute für brasilianische Lesben und Feministinnen bedeutet diskutieren wir mit Marly Borges de Albuquerque.

Es ist zu einer Tradition geworden: Die Livesendungen vom lesbisch-schwulen Stadtfestes in Schöneberg. In diesem Jahr findet das größte Straßenfest seiner Art bereits zum 24. Mal statt. Wie jedes Jahr zeigt die LGBT*-Szene bei diesem gigantischen Freiluftvergnügen rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg, wie man gemeinsam Spaß haben und zusammen feiern kann.

 

Erwartet werden wieder über 400.000 Besucher*innen aus aller Welt. Neben Radio QueerLive werden sich viele verschiedenen Vereine, Organisationen und Initiativen vorstellen. Ein buntes Angebot auf den Bühnen des Straßenfestes sorgt für Abwechslung und genügend Unterhaltungen, um es zwei Tage am Stück zu genießen.