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Zum ersten Mal findet in Berlin Neukölln das Kunstfestival "48 Tunten Neukölln" statt.
An insgesamt 3 Tagen finden von 23. bis 25. Juni verschiedene Performance zu diesem Thema in unterschiedlichen Locations statt.
Das Thema Tunte ist sehr interessant. So stößt die "Tunte" in unterschiedlichen Zeiten in der Gesellschaft aber auch in der eigenen Community auf unterschiedliche Tolernz. Als wohl älteste Zeugnisse von Tunten, kann man wohl Fotos aus dem 1920ziger Jahren aus dem legendären Elledorado in Schöneberg betrachten. Auf diesen Bildern sieht man perfekt geschminkte Herren in Frauenkleidern in lustiger Runde im Ballsaal.
Wie sie das Thema Tunte betrachtet und welche Rolle Tunten heute noch in der Gesellschaft und der eigenen Community spielen, dies verrät uns Keay, eine der Organisatorinnen des Festifals am 18. Juni.

Alle Programmhighlights zum Kunstfestival 48 Tunten Neukölln findet iuhr hier:

Seit 2001 ist Radio QueerLive an CSD Wagen in Berlin beteiligt. Mit Gründung von Gemeinsam mehr e.V. im Jahr 2006, sieht man uns mit Berlins Freizeitverein für Gays auf dem queeren Event. Das schwullesbische Stadtfest und der Berliner CSD sind die wichtigsten Events für uns und unsere Präsentation nach außen.
Dies wissen auch viele unserer Hörer und unterstützen unsere Beteiligung am Berliner CSD. Mit über 25 Jahren sind wir  Berlins ältestes Radio für Gays.
Hier sagen wir dir, wie der aktuelle Stand aussieht und wie du uns unterstützen kannst.


Hier seht ihr den aktuellen Stand der Unterstützung.

Der Sommer ist in Berlin angekommen und das bedeutet auch, die Zeit für den Gaybeach beginnt.
Wer sich also die Zeit zwischen den Partywochenenden verkürzen möchte, der kann dies an jedem Montag bei guten Wetter am Gaystrand. Oft lautet das Motto "sehen und gesehen werden" aber das kann ja auch Spaß machen.
An den Tagen des Gaybeachs legen oft Szene DJs aus den Berliner Clubs auf, für den richtigen Sound ist also auch gesorgt.

Eröffnung ist am Montag, den 29. Mai 2017 um 18:00 Uhr.
Kleiner Tipp von uns, wer bis 20:00 Uhr vor Ort ist bekommt einen Welcome-Shot.

Für die Eröffnung hat Radio QueerLive 2 Freikarten für jeweils eine Person!
Was ihr dafür tun müsst?
Uns eine Email schreiben bis 17:00 Uhr, euer Badelaken schnappen, ein sexy Badehöschen und euch auf den Weg machen.
Um 17:00 Uhr machen wir einen Cut, ziehen die beiden Gewinnen und informieren euch.
In euren Emails bitte den Namen angeben, den wir später beim Veranstalter angeben.

 

 

 

Das AIDS Candlelight Memorial begann 1983 in einer Zeit der Verwirrung und des Missverständnisses. Hervorgerufen durch eine mysteriöse Krankheit, die über die schwule Community in San Francisco hereinbrach.
Vier junge Männer – Bobbi Campbell, Bobby Reynolds, Dan Turner und Mark Feldman –  beschlossen daher der „Krankheit ein Gesicht zu geben“, Denn sie wussten, ohne die politische Unterstützung werden sie und viele anderer Betroffene innerhalb eines Jahres sterben.

Mit einem Banner, der den Schriftzug „Fighting For Our Live“ trägt, machten sie sich auf den Weg durch die Straßen von San Franzisco

 

Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg bietet im Mai erstmals einen Workshop für die Zielgruppe schwule Singles an. Während es einen entsprechenden WochenendWorkshop für Heterosexuelle schon seit einigen Jahren gibt, richtet sich dieser Kurs nun speziell an schwule Männer. Seminarleiter Dirk Wagner erklärt dazu: "Die Situation von Schwuler und Heterosexuellen unterscheidet sich an manchen Stellen. Deshalb ist ein spezifisches Workshop-Angebot auch für schwule Singles sinnvoll. Ich freue mich, dass die Volkshochschule hierfür einen Rahmen bietet".

Ca. 50% aller schwulen Männer haben keinen festen Partner. Viele der Singles hätten aber gerne einen verbindlichen Freund an ihrer Seite. Doch oft lernt man den passenden Partner nicht kennen, geht faule Kompromisse ein oder das erhoffte Glück wird schnell wieder beendet. In dem Workshop gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Singles unter Moderation auszutauschen und neue Erfahrungen zu sammeln. Es wird mit Hilfe von Übungen, Begegnungen, Gesprächen und etwas Theorie an den Bedürfnissen der Teilnehmer gearbeitet. Ziel ist eine Sensibilisierung für Kontaktsituationen, ein besseres Verstehen von sich selbst und mehr Leichtigkeit bei der Partnersuche. Der Workshop ist für 7 – 12 Personen konzipiert und richtet sich an schwule Singles jeden Alters.

Wie die Polizei mitteilt, wurde am 26. März gegen 4:50 Uhr die Polizei in die Panoramastraße nach Mitte gerufen, weil eine junge Frau bei einem Angriff schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 24-Jährige von zwei Männern angegriffen worden sein, die anschließend flüchteten. Rettungssanitäter brachten sie mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tathergang sowie die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt.

Die Angegriffene befindet sich weiter in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft derzeit einen homophoben Hintergrund.

 

Am Osterwochenende gab es nicht nur das Treffen der Leder- und Fetischszene in Berlin, wer seinen Fetisch in Sportklamotten auslebt, war sicherlich bei Mr. Sneakfreaxx besser aufgehoben.
Mehrere Kandidaten traten gegeneinander an aber nur einer konnte gewinnen.
Phillipp aus Berlin ging am Ende als Gewinner hervor.
Wie er das schaffte, was er alles machen musste und wen er auf die hinteren Plätze verwies, erzählt er uns am Sonntag in einem kurzen Interview bei Radio QueerLive.

Castingshows sind so ziemlich die angesagteste Scheiße im deutschen Fernsehen. Menschen machen sich für wenig zum Affen und zeigen welches Talent in ihnen steckt oder wie weit sie davon entfernt sind.

Das Publikum muss die Realschule nicht erreicht haben, um sich mit dem Inhalt intellektuell zu befassen und um seinen Senf danach in sozialen Netzwerken kund zu tun.

Auch die queere Community braucht ihre „Castingshow“, braucht ihre KandidatenInnen und Opfer.
Uns stellt das jetzt erstmal vor die Frage: muss ein Beitrag, nur weil er von Berlin handelt, nur weil er die nicht vorhandene „Community“ betrifft, nett sein?
Er kann leider nicht immer nett sein.

Wie verschiedene Medien und Portale berichten, wurde am 8. April ein Anschlag auf eine LGBT Demonstration in Berlin vereitelt!

Eine Demonstration der Gruppe "Enough is Enough" wollte ein 24-jähriger Marokkaner zum Anlass nehmen, sich in die Menschenmenge zu begeben und eine Bombe zu zünden.
Die Behörden konnten diese Tat vereiteln, weil der Terrorist im Vorfeld in verschiedenen Portalen über dieses Vorhaben sprach.
Einen Tag vor der Demonstration bekamen das BKA sowie das LKA in Berlin und Sachsen die Informationen vom Verfassungsschutz.
Am Tag der Demonstration stürmte ein Sondereinsatzkommando um 5 Uhr das Flüchtlingsheim in Leipzig und nahm den Mann fest.
Dies erklärt dann auch den vermehrten Einsatz der Polizei auf der Demonstration.
Der Marokkaner war den Behörden nicht unbekannt, er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Gegen ihn wird nun wegen Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

 

"The Lightest Shade of Aflatoon" ist eine neue Ausstellung im Schwulen Museum Berlin vom 17. März 2017 bis 05. Juni 2017

Mit The Lightest Shade of Aflatoon richtet das Schwule Museum* zum ersten Mal in einer Ausstellung den Blickwinkel auf queere Menschen mit Fluchterfahrung. Die Ausstellung ist Teil des vom Projektfonds kulturelle Bildung geförderten Projektes „What´s Your Story?“, das in Zusammenarbeit mit der queeren Unterkunft Treptow und Jugend im Museum e. V. seit August 2016 läuft.

Am Anfang stand die Idee, im Rahmen eines dreimonatigen Comicworkshops mit den Bewohner_innen der queeren Unterkunft ihre Fluchtgeschichten und Wünsche für ihre Zukunft künstlerisch darzustellen. Zeichnerische Fähigkeiten wurden im Workshop vermittelt oder je nach Vorkenntnissen ausgebaut. Im zweiten Teil konzipierten sie zusammen mit professionellen Kurator_innen eine Ausstellung.

Europäische Leder- und Fetish-Titelträger aus allen Ländern treffen sich in Berlin um ihre Unterstützung für Homosexuelle in Tschetschenien auszudrücken, die dafür getötet werden, wen sie lieben.
Ein Marsch zur russischen Botschaft soll die Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern in Tschetschenien und der ganzen Welt ausdrücken.

Treffpunkt: Samstag, 15. April, 11:00 bei der Holocaust Gedenkstätte für homosexuelle Opfer in Berlin

Mit totalem Entsetzen bekommen wir gerade laufend Nachrichten über das Zusammentreiben von homosexuellen Menschen in Tschetschenien und anschließenden Vergewaltigungen, Misshandlungen und Folterungen aus vielen Quellen. Es gibt sogar Gerüchte über Konzentrationslager, in denen eine systematische Ermordung von "anders orientierten" Menschen berichtet wird.

Wir schreiben 2017 - und das passiert JETZT!

+++ Veranstaltung +++
der LSVD und die Friedrich-Ebert-Stiftung heißen euch im Mai wieder gemeinsam willkommen zum Regenbogenfamilienseminar in Berlin!
Unter dem Motto „Regenbogenfamilien zu jeder Zeit!“ sind lesbische Mütter, schwule Väter und ihre Kinder, ob zusammen oder in Trennung, sowie Lesben und Schwule, die über Familiengründung nachdenken, herzlich eingeladen, sich vom 19.-21. Mai 2017 in Vorträgen und Arbeitsgruppen zu informieren, auszutauschen, zu vernetzen und miteinander Freude zu haben.